TFA Dostmann Klimalogg

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Profi-Klimalogger Klimalogg Pro TFA 30.3039 inkl. Funksender 30.3180
Wetterstation Testbericht von Rainer Hoppe

Das profihafte Sammeln und Vergleichen von Wetterdaten macht mit der TFA Dostmann Klimalogg pro großen Spaß. Die Wetterstation besitzt einen Datenlogger, lässt sich mit dem PC verbinden und kann bis zu 50.000 Datensätze speichern.

Basis und Sender

TFA Dostmann Klimalogg
Wer neben Wetterdaten auch Klimadaten im Haus messen und speichern möchte, sollte einen Blick auf den Klimalogg werfen. Die Daten lassen sich problemlos mit dem PC verarbeiten.

Die TFA Wetterstation besteht aus einer Basisstation und einem Funksensor für einen weiteren Innenraum. Die Klimaüberwachung kann bis auf insgesamt neun Räume erweitert werden. Basisstation und Sender der Klimalogg TFA können wahlweise aufgestellt oder an der Wand befestigt werden. In Anthrazit und Weiß besitzt die Klimalogg pro eine ansprechende Optik. Auf dem Basisgerät lassen sich im Format 95x135x25 mm alle Daten gut ablesen. Die Zahlengröße liegt bei 16 mm. Der Klimalogger arbeitet sprichwörtlich so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk – die Sensoren der Wetterstation bezieht TFA Dostmann aus der Schweiz.

 

Die Klimalogg Pro verfügt über zahlreiche Alarmfunktionen für Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Wichtige Anzeigemöglichkeiten sind:

  • Messpunkt
  • Luftfeuchtigkeit min./max.
  • Temperatur (Messung alle 15 Sekunden)
  • Aufnahmezeit
  • Datum und Uhrzeit
  • Batterietiefstand

Alle Werte lassen sich minimal und maximal darstellen. Die Speicherintervalle der Klimalogg pro TFA können zwischen einer Minute und 6 Stunden programmiert werden. Die differenzierten Alarmfunktionen der Wetterstation sind individuell einstellbar. Der Kontrast des Displays lässt sich nach eigenen Vorlieben einstellen. Die Klimalogg pro eignet sich besonders für einen Personenkreis, der Temperaturen und Luftfeuchte in mehreren Räumen überwachen möchte. Die Menüführung erfolgt über die Bedienknöpfe im unteren Bereich.

Datenübertragung

Im Lieferumfang befindet sich ein USB Stick zur drahtlosen Datenübertragung. Die Übertragungsdifferenz vom Logger zum USB Stick beträgt 10 Meter und wird von Basisgerät gestartet. Der Start der Datenübertragung vom PC ist nicht möglich. Jedem Fühler kann ein individueller Name gegeben werden. Am PC erfolgt die Filterung der Datensätze. Alarme sind sofort ersichtlich. Die Klimalogg pro Software ist ausreichend und kann zu Auswertung und Darstellung in das Excel-Format exportiert werden.

Die Klimalogg Software ist im Preis enthalten, muss jedoch von der Homepage des Herstellers heruntergeladen werden. Die Software ist mit Windows XP, Vista und WIN7 kompatibel und benötigt 1 GB freie Speicherkapazität. Apple Macintosh (Mac) wird von der Software nicht unterstützt.

Noch nicht ausgelesene Daten werden vom Klimalogger pro in Prozent angezeigt. Das Auslesen der Daten dauert einige Zeit. Wenn der Datenspeicher der TFA Klimalogg mit 50.000 Datensätzen voll ist, dann kann das Auslesen bis zu einer Stunde dauern.

Pro und Contra

Die Vorteile der Wetterstation bestehen in der schnellen Aufzeichnung der Messdaten. Auch der Taupunkt wird mit geloggt. Damit lässt sich das Lüftungsverhalten in verschiedenen Räumen dokumentieren. Zur Alarmfunktion der Wetterstation besteht die Möglichkeit zusätzlich einen Alarmstecker über eine Klinkenverbindung zu montieren. Neue Sensoren lassen sich gut integrieren. Die Tasten der TFA Wetterstation sind ausreichend groß. Leider lassen sich mit der TFA Klimalogg pro Software keine Diagramme anfertigen. Diese beschränkt sich auf die Basisfunktionen. Für die Anzeige der Wetterdaten in Diagrammen ist der Export in das Excel-Format notwendig. Der Funksender arbeitet auf der Basis von 868 MHz. Das beschränkt die Übertragungsfrequenz durch dicke Mauern oder Garagentore. Dass die Daten auch nach einem Batteriewechsel der Klimalogg Basisstation noch im Gerät verfügbar sind, ist ein positiver Effekt. Die Genauigkeit der Messergebnisse wird vom Hersteller mit +/- drei Prozent angegeben.

Rainer Hoppe
Über den Autor: Rainer Hoppe ist ein kritischer und professioneller Produkttester. Er hat bereits über 300 aktuelle Produkte getestet und in Testberichte beschrieben. Aktuell leitet Rainer unsere Wetterstation Test Reihe. Rainer, Anfang 30, ist ein begeisteter Technik und Computer-Fan, Freizeit-Mountain-Biker sowie ein stolzer und rührender Vater einer kleinen Tochter.

5 Gedanken zu “TFA Dostmann Klimalogg

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe den Klimalogger TFA KlimaLogg pro mit 4 Sensoren im Einsatz und möchte die Synchronisation nicht über meinen MAC (leider keine Softwareunterstützung) sondern als Dienst installieren und den Stick am Port meines Routers betreiben. Wie muß ich das installieren bzw. gibt es inzwischen einen Triber für MAC OS?

    Über eine schnellstmögliche Antwort würde ich mich freuen.

  2. Hallo,

    ich suche einen Innen Außen Temperatur und Luftfeuchte-Datenlogger.
    Im Moment steht das TFA Klimalogg pro und das Oregon Scientific BAR218HG für mich in der engeren wahl. Wobei ich zum TFA Gerät tendiere.
    Kann mir jemand eine Empfehlung aussprechen?
    Kann man aus dem Oregon Scientific überhaupt die Daten auslesen oder werden diese ausschließlich an die App weiter gegeben.
    Wäre schön wenn jeamnad nich eine weitere Empfehlung für mich hätte.

    Vielen Dank vorab,

    Ralf

  3. Allerdings gibt’s auch einige Mängel:
    – die Funkverbindung vom Klimalogger zum USB-Stick von La Crosse ist nicht die Beste. Bei mehr als einigen Metern Entfernung und einer dünnen Trennwand reißt die Funkverbindung immer wieder mal ab. Und sie kriegt sich dann auch nicht selbst wieder. Man muß manuell auf dem Klimalogger die USB-Taste zum erneuten Pairing mit dem USB-Stick drücken. Lieber wäre mir ein direkter USB-Anschluß am Klimalogg Pro. Und zwar am besten so, daß er sich als USB-Speicher ausgibt, und die Daten als csv-Datei auf dem [UDF- oder ISO-]Dateisystem liegen.
    – ich benutze weewx unter Linux als „Auswerte“-Software. Damit springt nach dem XXX die untere Schwelle für den Luftfeuchte-Alarm der Basis-Station auf 99%, ist natürlich sofort unterschritten und löst aus. Damit ist das Alarmsystem als Ganzes nicht mehr nutzbar. Ob’s an weewx oder dem Logger selbst liegt, kann ich nicht feststellen. TFA betreibt leider kein von außen zugängliches Issue-Tracking-System, über das ich den Bug-Report eintragen kann.
    – Der Batterie-Status-Report der Basisstation zeigt erst bei etwa 3*0.8V Low-Battery an. Damit sind AA-Akkus schon arg weit leergelutscht, was deren Lebensdauer sehr abträglich ist. Alkali-Mangan-Zellen sind auch fast leer. Man hat dann noch wenige Tage Zeit, bis das Ding komplett stehen bleibt.
    – ich verstehe nicht, warum TFA seine eigene Auswerte-Software nicht plattformunabhängig anbietet. Java, Ruby, …
    – es gibt leider keine anderen Sensoren, die mit Klimalogg Pro zusammenspielen. Ich hätte z.B. gern einen Sensor, der mir als Zwischenstecker (u.a. Netz-)Spannung und -Strom misst. Aber auch Sensoren zur Kopplung an technische Systeme (Druck, Durchfluss, pH-Wert, Wasserzähler, …) hätt‘ ich gern. Der Logger ist schon da, die Sensoren sind auch nicht teuer. Warum soll ich da noch ’n Tausender für ’n zweites Profi-System ausgeben, das das dann kann.

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